About the middle of the 16. century, Walter Ryff in his treatise on distillation1) describes and illustrates distilling apparatus with condensing tubes which are passed through vessels of cold water. The first apparatus has two tubes, connected with the helmet (fig. 25), which are passed through a barrel of water. However, Ryff declares this method of condensation as insufficient and recommends a worm tube, for the shape of which feyster gewechs und Wurzein, von welcher wir das oel abziehen wollen, darumb schaff die ein kupfferin oder irdin kessel zu Destilliren durch den dampff des hitzigen Wassers. Auf diesen kessel lass dir einen helm......bereiten von guter erden, innerhalb und ausserhalb wol verglasurt. Dieser helm sol sich auf den kessel wohl schliessen, also dass es nit moge ausriechen.....Dieser helm sol oben ein loch haben, darin du die rdren oder Serpentine stecken, und auch auf das best ver-machen mdgest,' welches Serpentin durch ein wasser gericht sol werden, das allezeit kalt sei, damit die geyster, so fast rein und subtil, ganz leichtlich zu verhitzigt und verbrennt werden, on underlass kiilung und erquickung empfahen. Solch Serpentin magstu nach mancherley art und manier bereyte, also dass die geyster under sich oder ober sich ge-trieben werden})

1) See p. 46.

he gives two forms (figs. 26 and 27), and concerning the use of which he gives the following account.

Die Spiritus sol/en durch sonderliche Instrument recht digerirt oder gekult, mid von der unmessigen hitz und erbrennung solcher geyster ab-gezogen werden, als nemlich mit den r6ren so mit vilen kriimmen durch cin wasser geht, von irer seltsamen krumme wegen Serpentina genannt, das ist Schlangenrdr. Solcher rdren empfahen die erhitzigten geyster, so von der werme aufgetrieben werden, und furet sie durch die vile krumb lini, und wider durch das wasser damit sie geniigsamlichen gekulet wer-den . . . . Zu einem Destillations-gerathe nit allein in der Abstraction der spiritus oder geyster, sondern auch zu mancherley Destination, als nemlich der Emacerirten oder wol erhitzigten, Purificirten oder Dirigirten Weckholderbeer, Stichas-blumen, Spic, Lawendel, und ande-rer dergleychen Oliger, hitziger und

Fig. 23.

Fig. 23.

Fig. 24.

Fig. 24.

A peculiarly constructed apparatus for the distillation of aromatic waters and oils was recommended by Adam Lonicer in his Krauter- und Destillirbuch published in 1573. Uffenbach's translation of the description is as follows:

Von Gewurzen und allerhand Saamen, als von Nagelein, Zimmet, Muskatnuss, Anissamen, Ffbmisch Kummel, Wisskummel, Fenchelsaamen und dergleichen, kann man mancherley edle und kostliche Ole abziehen. Und dieweil solche Ole nun sehr gemein im Gebrauch seien habe ich die Form und Weise der gemeinen Instrument und Ofens, sammt der Destination, hiebei gesetzt (fig. 28). Man bereitet einen gemeinen Destillierofen, wie zu einem einfachen balneo Marias pflegt gemacht werden, darin setze man ein kupffern Blase so ziemlich grosz ist, dasz sie eine gemeine Masz oder sechs haltet. Solcher Blasen Hals oder Mund sol oben handbreit weit sein, und uber den Ofen herausgehen. Darauff sturtzet oder decket man ein kupffern Hut, so wol darin einschliesset. Solcher Hut soll oben ein Rorlin haben so eines Fingers dick weit ist und eines halben Fingers lang Uber sich gehet. Daran steckt man die blechen Roren, so uff die art, wie folgende Figur aussweiset, bereitet sein, dass sie gehet in ein andern kupffern Kolben, so auch einen Hut mit einem Rorlin oben hat. Darauff setzet man ein andere auch dergleichen blechen Roren oder Serpena in welche durch ein Vasz, in ein Furlegerglasz, darin die destillirte Materie fliesset, ausgehet.

Fig. 25.

Fig. 25.

1) W. Ryff, New gross Destillirbuch, wohlbegrundeter Destination. Frankfurt a. M. 1567. Fol. 21.

So man nun von Gewurtze oder von Samen die Olea distillirn will, sol man die kupffern Blase so in dem Brennofen stehet halb vol Brunnen-wasser fullen, und darnach die Gewurtze oder Samen, darvon man die Olea abziehen will, wol zerstoszen, derselben ein Pfund oder zwei darin thun. Die Instrument oder Roren an alien Orten, da sie zusammen gesteckt wer-den, wol gehab mit Ochsenblasen und Meel verwaren, und das Feuer undermachen. Erstlich sanfft und darnach je lenger je hefftiger regieren. Solche Distillation genet geschwind naher, in drei oder vier Stunden. Wann nun die beste Spiritus also herausz geflieszen und abgelauffen sein, sol man das Oleum so oben in dem Glasz schwimmet, sauber darvon in ein be-sonder GlaszIin geschicklich absondern.1)

Fig. 26.

Fig. 26.

Fig. 27.

Fig. 27.

1) Adami Loniceri Krauter Buch und kunstliche Conterfeyungen sammt der schonen und nutzlichen Kunst zu destilliren. Von Petrus Uffenbach in's Teutsche ubertragen. Ulm 1703. pp. 18-19.

Finally, the Arabians and probably others before them practiced "downward distillation" which corresponds on the whole to our modern dry or destructive distillation for obtaining em-pyreumatic or tar oils. At the time of the revival of the distilling art, this method was also applied to the preparation of the oils of certain woods, barks and spices. Juniper wood in particular had been submitted to this destillatio per descensum since antiquity, later also guaiac wood, cinnamon, cloves, mace and other spices were distilled in this manner. The furnace contained a division in the middle, with a central opening into which a pot, provided with a beak-like opening at the bottom, was either hung or plastered in. On top of the opening extending into the upper part of the furnace was placed a wire gauze and a second pot filled with the dry substance to be distilled was luted with its opening on the top of the lower pot. The heating was then effected by building a fire around the upper pot (fig. 29). Sometimes the lower pot was buried in the earth and a fire built about the upper pot fastened on top of this one in the same manner.

Fig. 28.

Fig. 28.

Fig. 29.

Fig. 29.